Künstliche Besamung
der österreichischen Gebirgsziegenrassen

Eine Zusammenstellung der verfügbaren Gen-Reserven der Besamungsstation Thalheim bei Wels, 
die Ziegenböcke aus ganz Österreich absamt.

Ziegenbesamungskurse werden in der Besamungsstation 
in Thalheim bei Wels angeboten.

Ziegenbesamungskurse 2022 sind geplant:
7.-9. März 2022 und
28.-30. März 2022

Ausschreibung der Besamungskurse

Voraussetzungen für Absamung

Die Zuchtverbände suchen geeignete Böcke für die Besamung aus.

 
Die Böcke, die auf die Besamungsstation kommen, sollen mindestens 2 Jahre alt sein
und wenn möglich schon eine Zweitbewertung haben.
Noch besser wäre es, wenn bereits Bewertungen der Nachkommen vorliegen. 


Für gefährdete österreichische Rassen gibt es eine Entschädigung für den Besitzer.
Außerdem werden die Transportkosten übernommen.
Seit 2021 ist es auch möglich, dass nicht-gefährdete Rassen abgesamt werden.
Dafür gibt es aber keine Entschädigung und die Transportkosten sind vom Besitzer zu übernehmen.

Wo kann ich mich anmelden:

Meine Geschichte

Wir alle haben eine Leidenschaft für etwas. Das hier ist meine! Ich habe schon früh damit angefangen und bin im Laufe der Jahre immer besser geworden. Und ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu.

  • Warum künstliche Besamung?
    Eigentlich ist künstliche Besamung nicht notwendig, weil es genügend Böcke für den Natursprung gibt.
    Aber es kann ein Mittel zur Inzuchtvermeidung sein. Da viele Besamungsböcke aus alten und teilweise schon ausgestorbenen Bocklinien stammen, können diese Bocklinien durch die künstliche Besamung wieder zum Leben erweckt werden.
    Die genetische Vielfalt der X-Chromosomen kann auch durch verschiedene Ziegenlinien erreicht werden. Aber das Y-Chromosom wird nur vom Vater an den Sohn weitergeben. Wenn eine Bocklinie ausstirbt, ist dieses Y-Chromosom für immer verloren. Jede Bocklinie hat ihr eigenes Y-Chromosom, außer die Böcke dieser Bocklinien haben einen gemeinsamen Vorfahren (vor Beginn der Aufzeichnungen)

Über mich

Diese Seite und den Besamungskatalog in Papierform habe ich mit Unterstützung der Öngene , Arche Austria und der Zuchtverbände erstellt.
Walter Hagmann